Störfelder: Allergien, Futterverträglichkeit, Krankheitsherde, Narben
Pferde können genauso unter Allergien und Unverträglichkeiten leiden wie Menschen. Doch wo Menschen selber merken, dass ihnen beispielsweise bestimmte Lebensmittel nicht gut tun und diese vermeiden, können Pferde uns das nicht direkt mitteilen. Unverträglichkeiten von Futter und -zusätzen, Einstreu, Allergien gegen die Farb- und Gerbstoffe aus Leder oder gegen Holzschutzmittel und andere Unverträglichkeiten führen oft zu unspezifischen Krankheitsbildern von Hautproblemen über Lahmheiten bis hin zu Atemwegsproblemen. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests kann ich das Pferd auf Allergien und Unverträglichkeiten testen. So können Sie sich individuell auf Ihr Pferd einstellen und durch Änderung von Einstreu oder Futter maßgeblich das Wohlbefinden Ihres Pferdes steigern.
Krankheitserreger setzen sich nach dem Abheilen der akuten Phase oft in Bereichen des Körpers fest, die vom Immunsystem schlecht erricht werden können. Dazu gehören die Stirn- und Nasennebenhöhlen, Zahnwurzeln und Kieferhöhlen, aber auch Gelenke und sogar der Wirbelkanal. die Herde führen an dieser Stelle zu einer latenten Entzündung, die oft über lange Zeit unbemerkt bleiben kann. Wird das Immunsystem dann durch eine Krankheit oder Stress geschwächt, können diese Herde immer wieder aufflammen. Auch hier sind die Symptome, je nach Art und Lage des Herdes sehr unterschiedlich. Vereiterungen der Stirn- und Nasennebenhöhlen führen oft zu Kopfschlagen ("Headshaken) und Kopfscheu, zu Schwierigkeiten, durch das Genick zu gehen oder das Gebiss anzunehmen. Herde in den Gelenken führen oft zu unspezifischen oder intermittierenden Lahmheiten oder dauernden Schonhaltungen, die durch osteopathische Techniken immer nur kurzzeitig behoben werden können. Auch in den Organen kann man Herde finden, so führen Herde in der Lunge zu chronischem Husten, in der Blase zu wiederholten Blasenentzündungen und im Darm zu ständigen Verdauungsproblemen wie Durchfall, Kotwasser oder sogar Koliken. Mit kinesiologischen Methoden können diese Herde lokalisiert und ausgeleitet werden, sodass der Körper sich gegen die Erreger selber zur Wehr setzen und diese beseitigen kann.
Innere wie auch äußere Narben können erhebliche Störfelder im Körper darstellen, wenn sie mit dem umliegenden Gewebe verwachsen sind. Der Körper ist durchzogen von einem spinnennetzartigen System feinster Häute, der Faszien. Diese Hüllen die Muskeln ebenso ein wie die Organe und sind alle miteinander verbunden. Ein Zug auf dieses System durch eine Narbenverklebung kann sich in Symptomen an ganz anderen Stellen des Körpers manifestieren. Auch energetisch können Narben Störfelder darstellen, wenn sie z.B. auf einem Meridian liegen. Hier spielen vor allem Brandnarben am Hals und in der Sattellage eine Rolle, aber auch Operationsnarben. Durch verschiedene Entstörungstechniken kann man die Narben von ihrem umliegenden Gewebe lösen und den Energiefluss durch das Narbengewebe wieder aktivieren.
All diese Störfelder können sich in Symptomen im Bewegungsapparat, den Atemwegen, der Verdauung, dem Urogentialsystem, aber auch in erheblichen Verhaltensänderungen niederschlagen. Ein Pferd, das von seinem Futter ständig Bauchschmerzen hat, wird unter dem Reiter nicht entspannt und gelöst arbeiten können. Deshalb sind die kinesiologischen Korrekturmethoden eine wunderbare Ergänzung, das Pferd in seiner Selbstheilung zu unterstützen.