Archiv für den Monat: Dezember 2014

Kotwasser durch Stress – wie kann das denn sein? Teil 2

Hat Ihr Pferd auch Kotwasser? Dann sind Sie nicht allein. Es trifft jetzt wieder reihenweise Pferde. Warum ausgerechnet im Winter? Hinter dem Kotwasser steckt in aller Regel eine entzündete Darmschleimhaut. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. In den meisten Fällen lassen sie sich aber auf zwei Faktoren zurückführen: Stress oder Fütterung.

Stress führt zu einer Minderdurchblutung der Darmschleimhaut. Dadurch ist diese schlecht geschützt und es kann leicht zu Entzündungen kommen, insbesondere wenn die Fütterung noch dazu nicht optimal ist. Aber hat denn mein Pferd wirklich Stress, wenn es keine Turniere geht und eigentlich nur den ganzen Tag in seiner Offenstallgruppe herumsteht?

Stress für das Pferd muss für den Menschen nicht offensichtlich sein. Natürlich ist das Pferd ein soziales Tier und braucht den Kontakt zu Artgenossen. In der freien Wildbahn ist eine Herde aber eine gewachsene Familie – die Fohlen wachsen in einer festen Gruppe auf und kennen daher die Besonderheiten jedes Pferdes und die Verhaltensregeln. Die Gruppe gibt Entspannung und Sicherheit. Unsere Gruppenhaltung ist aber nicht mit der natürlichen Wildpferdeherde zu vergleichen: wir stecken wildfremde Pferde in eine Gruppe, oft ganz unterschiedliche Rassen (die tatsächlich unterschiedliche Sprachen sprechen – Pferde sind Rassisten!), ganz unterschiedliche Altersgruppen und kaum ist mal ein bisschen Ruhe eingekehrt, zieht ein Pferd aus oder ein neues ein und schon wird die ganze soziale Ordnung wieder durcheinander gebracht. Trotzdem erwarten wir, dass sich alle prima verstehen. Wie fühlen Sie sich denn nach so einem Tag in der Bahn oder im Großraumbüro, wo Sie mit wildfremden Menschen unterschiedlicher Sprache und Verhaltensweise zusammen waren und irgendwie auskommen mussten?

Besonders häufig ist Stress daher tatsächlich zu beobachten in Offenställen. Aber auch Boxenhaltung (ob mit Paddock-Balkon oder ohne) ist nicht ganz ohne Stress für das Pferd – denn das Pferd ist ein Steppentier, kein Höhlenbewohner. Wie oft giftet denn Ihr Pferd zu seinem Nachbarn oder umgekehrt? Wie verspannt ist es nach einem Tag in der Box, dass es sich erstmal „ausbuckeln“ muss?

In der Weidesaison ist das Leben noch wesentlich stressfreier – die Pferde verbringen den ganzen Tag draußen, können über ihre Bewegung Stress abbauen und haben genügend Platz, um einander auszuweichen. Werden dann die Weiden geschlossen, können sich die Pferde nicht mehr ausweichen – sie sind auf engem Raum zusammen, egal ob mit einer Boxenwand dazwischen oder im Offenstall. Pferde sind Bewegungstiere, jede Art von Platzmangel oder eingegrenztem Horizont macht schon Stress.

In Gruppenhaltung gelangen dazu rangniedrige Pferde oft nicht ausreichend an das Raufutter und bekommen in vielen Fällen nicht ausreichend Nachtschlaf, weil die Gruppe zu unruhig ist. Aber auch wenn ein Pferd weiter oben in der Rangordnung ist, kann es damit Stress haben – denn es muss seine Position ja ständig verteidigen. Das gilt insbesondere bei häufigem Wechsel in der Gruppe und wenn kein souveräner Herdenchef vorhanden ist. Mangelndes Raufutter ist auch bei Boxenhaltung ein hoher Stressfaktor, sind die Pferde doch ständig auf Futtersuche, weil der Bauch zwickt. Da tritt man schon mal wütend gegen die Wand zur Nachbarbox. Abhilfe beim Stress schaffen vor allem drei Faktoren:

  • weniger Pferde oder mehr Platz pro Pferd (was sich nicht immer so leicht realisieren lässt), aber gerade im Winter sollte man auf große Tages-Ausläufe, optimal im Paddock Trail System achten
  • mehr Raufutter und vor allem mehr Fressplätze, sodass die Pferde ausweichen können – Heunetze verlängern die Fresszeiten, sodass über 24h gefüttert werden kann, mehrere Heustationen auf dem Trail sorgen für natürliche Bewegung beim Fressen
  • mehr ordentlich eingestreute Liegefläche

Gerade zum letzten Punkt wird bei Offenställen viel gestritten. Aber aktuelle laufende Untersuchungen zeigen ganz klar, dass zu kleine eingestreute Liegebereiche deutlich das Stresslevel in Gruppenhaltung steigern. Gleiches gilt für Boxen, in denen sparsam eingestreut wird: Würden Sie selber auf der fäkalienverschmierten Gummimatte oder auf dem hauchdünnen Sägemehl über Beton schlafen wollen? Pferde sind sehr reinliche Tiere, es ist für sie eine Zumutung, in ihrem eigenen Mist zu fressen und zu schlafen. Und auch wenn sie im Stehen dösen können – es geht nichts über zwei bis drei Stunden tiefen, ungestörten Nachtschlafs, um am nächsten Tag wieder entspannt und leistungsbereit zu sein. Daher ist eine großzügige Einstreu wichtig auch für die Psychohygiene.

Verbringen Sie mal einen Tag im Stall und beobachten Sie die Pferde. Sie werden sehen: Die haben mehr Stress, als man so denkt.

Gerne unterstützen wir Sie hier mit einem für Ihr Pferd passenden Fütterungsplan und empfehlen auf Ihr Pferd abgestimmte, unterstützende Maßnahmen.

Bitte kontaktieren Sie uns unter futterberatung@sanoanimal.de

Wenn es wieder läuft: Kotwasser am Ende der Weidesaison – Teil 1

Mit dem Ende der Weidesaison beginnt bei vielen Pferden wieder die Kotwassersaison. Während das Pferd bei Durchfall Kuhfladen-ähnliche Haufen absetzt, sind bei Kotwasser die Pferdeäpfel geformt.

Aber während oder nach dem Kotabsetzen oder auch völlig unabhängig davon, wird braune Flüssigkeit abgesetzt. Kotwasser ist sauer und damit aggressiv gegen die Haut. Wäscht man das Pferd nicht regelmäßig, so ist das nicht nur optisch unschön, sondern kann auch zu Haut erkrankungen im betroff enen Bereich führen. Gerade im Winter stellt damit Kotwasser natürlich ein Problem dar, da man  einem Pferd bei Minusgraden nur ungern Schweif und Hinterhand wäscht.

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Entzündungen werden meist verursacht durch Fehlgärungsprozesse im Dickdarm. Die Ursachen sind entweder in den Haltungs- oder den Fütterungsbedingungen zu suchen. So konnte in einer Studie gezeigt werden, dass Stress allein schon ausreicht, um Kotwasser auszulösen. Stress führt zu einer verringerten Durchblutung der Darmschleimhaut. Das verlangsamt die Peristaltik und so kann es zu Fehlgärungen kommen.

Aber auch der Aspekt Fütterung spielt eine große Rolle. Unverträgliche Futtermittel wie Heulage, Silage oder Maissilo spielen hier ebenso eine Rolle wie „Strukturmüslis“. Silierte Futtermittel tragen einen großen Anteil von Milchsäurebakterien in den Dickdarm ein, die dort bei einem gesunden Pferdedarm nicht vorkommen. Sie produzieren Milchsäure, die den Darm ansäuert. Dadurch sterben natürliche Darmsymbionten ab und der ganze Fermentierungsprozess läuft aus dem Ruder.

Gehäckseltes Raufutter, wie es in Strukturmüslis, getreidenfreien Müslis oder Kräutermüslis verwendet wird, verlangsamt die Peristaltik ebenfalls, da es in der Regel nicht gründlich gekaut wird. Jede Störung der Verdauungsgeschwindigkeit kann zu Fehlgärungen führen. Bei diesen Fehlgärungsprozessen entstehen in großem Stil flüchtige Fettsäuren, vor allem Essigsäure, Buttersäure und Propionsäure. Diese greifen nachweislich die Darmschleimhäute an. Es kommt zu Entzündungen der Darmschleimhäute und damit weiterer Störung des normalen Verdauungsprozesses.

Bleiben die Entzündungen über einen längeren Zeitraum bestehen, lockern sich die Zellverbände der Darmschleimhaut und es entstehen „Löcher“, die vom ohnehin schon überlasteten Immunsystem nicht ausreichend repariert werden können. Durch solche Löcher kann es zum Einsickern von Lymphflüssigkeit in den Darm kommen, das wir optisch als Kotwasser sehen.

Auch wenn die ursprüngliche Ursache schon lange zurück liegt, zum Beispiel ein Winter mit Heulagefütterung vor drei Jahren, kann die Verdauung heute noch gestört sein. Da hilft dann oft auch die perfekte Fütterung und Haltung zunächst nicht viel. Denn kommt es erst einmal zu einem massiven Besatz des Darms mit den falschen Keimen, so kommen die
Pferde häufig aus dem Teufelskreis aus Darmstörung und Kotwasser nicht mehr von alleine heraus.

Auch wenn Ihr Pferd nur in bestimmten Situationen, zum Beispiel beim Verladen oder wenn der Schmied kommt mit Kotwasser reagiert, oder wenn es nur im
Winter auftritt, spricht das für bereits bestehende Verdauungsprobleme im Dickdarm.

Diagnostisch sind solche Fehlgärungen nachweisbar über den Indikan-Wert. Fordern Sie hierfür ein Urinröhrchen beim Labor an (z. B. www.sension-gmbh.de) und lassen Sie den Indikan-Wert bestimmen.

Ist dieser bei 0, dann läuft der Fermentierungsvorgang im Dickdarm normal. Ist er bei 1, sollte die Fütterung optimiert und der Darm gegebenenfalls mit naturheilkundlichen Mitteln unterstützt werden, damit die Fermentierungsprozesse sich schnellstmöglich wieder stabilisieren.

Liegt der Indikan-Wert zwischen 2 und 4, dann sind deutliche Veränderungen in der Fütterung und eventuell der Haltung angezeigt sowie den Darm sanierende Maßnahmen. Hier muss mit längeren Therapiezeiten gerechnet werden, weil häufig auch neben dem Kotwasser schon andere erste Symptome auf eine Entgleisung von Stoffwechselprozessen hinweisen.

Gerne unterstützen wir Sie hier mit einem für Ihr Pferd passenden Fütterungsplan und empfehlen auf Ihr Pferd abgestimmte, unterstützende Maßnahmen.

Bitte kontaktieren Sie uns unter futterberatung@sanoanimal.de

Neben dem Indikan-Wert sollten Sie uns ausführlich die „Geschichte“ Ihres Pferdes mitteilen: Haltungs- und Fütterungsbedingungen der letzten Jahre, Krankheitsgeschichte und auch die sozialen Interaktionen mit den Artgenossen, da hier viel Potential für Stress-Kotwasser liegt. Eine Übersicht der Informationen, die wir generell benötigen, finden Sie hier.

 

TEIL 2 DES BLOGS WIRD IN DEN NÄCHSTEN TAGEN GEPOSTET.

 

Foto: Mandy Graupner/pixelio.de

Inhalation unterstützt das Lösen von verschleimten Atemwegen

Bei schweren Infekten mit Verschleimung der Atemwege sollten Sie zusätzlich inhalieren. Optimal ist ein mobiler Inhalator, den man mittlerweile in vielen Pferdekliniken auch leihen kann. Inhalator drauf, Inhalat (Kochsalzlösung, mind. 7% vom Tierarzt) einfüllen, anschalten und mit dem Pferd losspazieren. Durch die Bewegung atmen die Pferde tiefer, so kommt das Inhalat weit hinunter in die Atemwege und löst auch Schleim in den Bronchien.

Sollten Sie keinen Inhalator haben oder leihen können, gibt es die Lösung „für arme Leute“: Geben Sie kochendes Wasser in einen großen Kübel und normales Kochsalz (ohne Fluor und Jod) dazu, sodass eine 7%ige Lösung entsteht (= 1L Wasser + 70g Kochsalz). Stellen Sie ein Nudelsieb umgekehrt in das Wasser, damit das Pferd nicht versehentlich mit der Nase eintauchen kann. Füllen Sie dann den Kübel mit angefeuchtetem Heu auf und lassen Sie Ihr Pferd fressen.

Wenn es sich das gefallen lässt, dann können Sie noch ein sauberes Geschirrhandtuch mit zwei Wäscheklammern am Nasenriemen des Halfters befestigen, so gelangt noch mehr Dampf in die Nüstern.

Die Atmung ist hier längst nicht so tief wie beim Spaziergang mit Inhalator, aber zumindest Verschleimungen der oberen Atemwege werden so ganz gut in Bewegung gebracht.

Gerne unterstützen wir Sie hier mit einem für Ihr Pferd passenden Fütterungsplan und empfehlen auf Ihr Pferd abgestimmte, unterstützende Maßnahmen.

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Was ist besser für mein Pferd: organische oder anorganische Mineralstoffe?

Wenn es um Mineralfutter geht, kommt es immer wieder zu Fehlinformationen und Missverständnissen. Man sollte hier ein paar Dinge auseinander halten:

Anorganische Mineralstoffe sind Mineralien, die an anorganische Ionen (Oxide, Sulfate) gebunden sind.

Organische Mineralstoffe sind solche, die an organische Moleküle (meist Aminosäuren, genannt Chelate) gebunden sind.

Anorganische ebenso wie organische Mineralstoffe, die im Futtermittelbereich als Zusatzstoffe verwendet werden, werden allesamt synthetisch hergestellt. Organisch hat zunächst mal nichts damit zu tun, dass es aus einer natürlichen Quelle stammt und anorganisch nichts damit, dass es synthetisch wäre.

In der Natur kommen sowohl anorganische als auch organische Verbindungen vor. Auch in Pflanzen findet man beide Formen. Allerdings ist der Mineralanteil in Pflanzen zu gering, um Pferde ausschließlich pflanzlich mit Mineralstoffen zu versorgen.

Auch Wildpferde nehmen Mineralstoffe in mineralischer (also nicht-pflanzlicher) Form auf nämlich an Leckstellen, die sie gezielt aufsuchen und dort den Erdboden fressen. Man hat diesen Erdboden untersucht und festgestellt, dass diese Erde hochgradig angereichert ist mit Mineralien und Spurenelementen.

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Bei unserer Fütterung ist die Mineralversorgung ausschließlich durch das Grundfutter (Heu, Weidegras) in der Regel nicht ausreichend. Also muss Mineral zugefüttert werden.

Sowohl organische als auch anorganische Mineralstoffe, die dem Futter zugesetzt werden, sind alle synthetisch hergestellt. Dabei können verschiedene chemische Formen unterschiedlich gut verstoffwechselt werden.

Für Zink gilt beispielsweise: Zinkoxid (anorganisch) ist etwa 10-20% bioverfügbar. Zinksulfat (anorganisch) ist etwa 50-65% bioverfügbar. Zinkchelat (organisch) ist etwa 80-95% bioverfügbar. Das gilt aber nur, wenn diese Mineralstoffe _einzeln_ gefüttert werden. In dem Moment, wo man eine Mischung füttert, in der z.B. Zink und Kupfer enthalten sind, sinkt in dem Fall die Zinkverfügbarkeit ohnehin schon um 50%, da Zink und Kupfer um dieselben Eintrittsstellen im Darm konkurrieren. Aus diesem Grund werden in der Regel auch Mengen, die weit über dem Tagesbedarf liegen, den Futtern zugesetzt, damit am Ende die passende Menge im Pferd landet, denn der Rest verbleibt im Darm. 

Füttert man jetzt ein Futter, das ausschließlich organisch gebundene Mineralstoffe enthält, so sind diese synthetisch hergestellt! Diese Mineralstoffe sind aber nicht so gut bioverfügbar, wie man denkt.

Der Grund ist die Konkurrenz der verschiedenen Mineralstoffe und Spurenelemente. Dazu kommt, dass organische Mineralstoffe sehr teuer sind, die Hersteller daher die Dosierung von vornherein schon deutlich herabsetzen, um preislich attraktiv zu bleiben. Damit kommt nochmal weniger im Stoffwechsel des Pferdes an.

Und da diese Chelate allesamt scheusslich schmecken, müssen entsprechende Geschmacksstoffe (Apfeltrester, Sirup, Zucker, Grünmehle und ähnliches) zugesetzt werden, damit die Pferde das „organische Mineralfutter“ fressen. 

Anorganische Mineralstoffe werden von Pferden geschmacklich deutlich besser akzeptiert und können auch ausreichend verstoffwechselt werden, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Im Gegenteil hat man bisher auch für einige organische Mineralstoffe (z.B. Selen) festgestellt, dass die hohe Bioverfügbarkeit von Chelaten in der Praxis mehr schaden als nutzen kann, da der Körper überschüssige Mineralstoffe dann auch nicht mehr adäquat ausscheiden kann.

So geht man heute davon aus, dass es zu einer massiven Selenanreicherung* im Gewebe bis hin zur chronischen, subklinischen Vergiftung kommen kann, wenn man organisches Selen füttert.

mineral_konzentrat_gsAufgrund der Verwendung von anorganischen Mineralstoffen und dem Verzicht auf diverse (teilweise wohlschmeckende) Trägerstoffe empfehlen wir OKAPI Mineralfuttern.

Diese enthalten diese keine „Aromastoffe“ und die Pferde nehmen die Mineralfutter nur nach Bedarf auf – man imitiert also die Mineral-Leckstellen der Wildpferde.

Daher lautet unsere Empfehlung auch, das Futter „nach Bedarf“ anzubieten. Anfangs in der vorgegebenen Dosierung, bis die Pferde anfangen, das Mineral zu verweigern.

Danach kann es dem Pferd in der Regel zur freien Verfügung gegeben werden, weil dann die Mineralspeicher voll sind und weiteres Mineral nur nach Bedarf aufgenommen wird.

Zu bestellen bei www.OKAPI-online.de

 

Sollten Sie noch weitere Fragen zu Mineralfutter und Tagesdosierungen von Mineralien haben, so erhalten Sie kompetente Fachberatung durch unser Team bei futterberatung@sanoanimal.de oder unter unserer Beratungshotline (werktags von 9 Uhr bis 18 Uhr) für Deutschland: 0900 – 16 00 101 (0,89 EUR/Minute für Anrufe aus dem Festnetz // 1,99 EUR/min aus dem Mobilfunk).

 

*Post Scriptum zum Thema Selen: 

Noch ein Wort zum Selen, das immer wieder im Zusammenhang mit Mineral- und entsprechend aufkonzentrierten Zusatzfuttern angesprochen wird. Die Zufütterung von Selen ist grundsätzlich kritisch zu sehen, da der Plasma-Wert von Selen keine Aussage über den Versorgungszustand im Gewebe erlaubt.

Im Gegenteil kann durch Selenzufütterung (über die normalen Mengen aus Grundfutter und Mineralfutter hinaus) der Entstehung von gesundheitlichen Problemen wie Insulinresistenz, EMS oder Pseudo-Cushing Vorschub geleistet werden.

 

Foto: magicpen / pixelio.de

Moxen – Die Sonne im Taschenformat

Auch Pferde sind begeisterte Sonnenanbeter und vermissen im nasskalten Winterhalbjahr die wärmende Sonneneinstrahlung. Zum Glück gibt es hier Abhilfe durch die „tragbare Sonne“ der chinesischen Medizin: Moxazigarren.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verwendet als Verstärkung der Akupunktur auch die Moxibustion. Nun muss man zum Glück keine Nadeln ins Pferd stecken, um es zu „moxen“. In der Apotheke oder über das Internet bekommt man so genannte Moxarollen oder Moxazigarren. Der Name kommt daher, dass sie einer dicken Havanna gleichen, aber nicht geraucht werden, denn sie enthalten keinen Tabak.

Die Moxarollen sind mit Beifuss gefüllt. Zündet man ihn an, beginnt er zu glühen und erzeugt eine Wärme, die sehr tief eindringt. Pferde lieben „moxen“ in der nasskalten Jahreszeit. Zünden Sie die Moxarolle an und blasen Sie ein Weilchen drauf, bis eine gleichmäßig glühende Spitze entsteht.

Halten Sie die Rolle in der rechten Hand wie einen Stift mit dem glühenden Ende nach unten. Legen Sie jetzt die linke Hand flach mit der Handfläche auf das Pferd und die rechte Hand (mit der Moxarolle) auf die linke Hand (Linkshänder können das auch genau andersrum machen). Auf diese Weise können Sie Ihrem Pferd keine Brandlöcher machen, sollte es sich während des moxens bewegen.

Halten Sie die glühende Spitze etwa 3-5 cm vom Pferd entfernt und machen Sie kreisende Bewegungen mit der Spitze. In regelmäßigen Abständen mit der Hand über die behandelte Stelle streichen. Sie werden merken: anfangs ist die Stelle warm, kühlt aber schnell wieder ab. Wenn Sie dieselbe Stelle wiederholt behandeln, bleibt die Wärme irgendwann erhalten. Dann gehen Sie weiter zur nächsten Stelle und beginnen dort mit dem Kreisen. Sie können die behandelten Bereiche mit einer Abschwitzdecke zudecken, um die Wärme länger im Gewebe zu halten.

Auf diese Weise können Akupunkturpunkte, Meridane oder auch Muskeln behandelt werden. Die Wärme löst Verspannungen und führt zu einem besseren Energiefluss im behandelten Gebiet. Die Moxarolle ist für sensible Bereiche, wie das Gesicht oder zwischen den Hinterbeinen, nicht geeignet.

Probieren Sie es aus: moxen sie mal den ganzen Rücken Ihres Pferdes! Diese Stunde ist gut investiert, Ihr Pferd wird das nächste Mal beim Reiten viel lockerer laufen.

Achtung: bitte nicht im Stall oder auf Einstreu moxen. Herunterfallende Glutreste können auch noch Stunden später zu Stallbränden führen. Bitte die lokalen Feuerschutzvorschriften beachten und auf die Sicherheit von Mensch und Pferd Rücksicht nehmen.

Nach dem Moxen die Rolle einfach mit dem Glutende in ein Glas mit ungekochtem Reis stellen, der erstickt die Glut und so kann die Rolle im Sattelschrank aufbewahrt werden bis zur nächsten Moxastunde. 

Gerne unterstützen wir Sie hier mit einem für Ihr Pferd passenden Fütterungsplan und empfehlen auf Ihr Pferd abgestimmte, unterstützende Maßnahmen.

Bitte kontaktieren Sie uns unter futterberatung@sanoanimal.de

 

Ölfütterung – was ist da dran?

Immer wieder sieht man die Pferdebesitzer im Winter die Kraftfutterrationen mit reichlich Öl „verfeinern“. Es soll mehr Energie geben und für ein schönes, glänzendes Fell sorgen. Aber was passiert mit dem Öl im Pferd?

Jede Form von Öl oder Fett muss im Dünndarm verdaut werden. Das heißt, dass ein Verdauungsenzym namens Lipase im Dünndarm diese Fette in ihre Bausteine, die Fettsäuren, spalten muss. Erst diese Fettsäuren können aufgenommen und vom Pferd tatsächlich biologisch wirksam verwertet werden.

Damit die Lipase arbeiten kann, muss das Fett aber zunächst emulgiert werden: es muss wasserlöslich gemacht werden. Denn Lipase ist ein wasserlösliches Verdauungsenzym und kann mit dem hereinkommenden „Fettauge auf der wässrigen Futtersuppe“ erst mal nichts anfangen.

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Diese Emulgation übernimmt die Gallenflüssigkeit, genauer gesagt die Gallensäuren. Sie haben ein fettlösliches Ende, das sie in das Fett stecken und ein wasserlösliches, das nach außen zeigt. Wird das Fettauge jetzt durch die Darmperistaltik durchgemischt und dabei in kleine Tröpfen zerlegt, so können die Emulgator-Moleküle sich in diese Tröpfen reinsetzen und diese sehen innerhalb kürzester Zeit aus wie kleine Igelbälle – innen der Öltropfen und außen die wasserlöslichen Arme der Emulgatoren. Diese emulgierten Tröpfchen können jetzt von der Lipase angegriffen und zerlegt werden in die Fettsäuren und werden damit überhaupt erst verwertbar.

Weil das so geht, haben alle Säugetiere, die natürlicherweise sehr fettreiche Nahrung zu sich nehmen (wie der Hund oder auch der Mensch) eine Gallenblase ausgebildet. Diese speichert die Gallenflüssigkeit, die ständig von der Leber produziert wird und geben sie erst dann in den Dünndarm ab, wenn fettreiche Nahrung vom Magen aus in den Dünndarm kommt.

Das Pferd hat aber von Natur aus keine Gallenblase, weil es nicht auf fettreiche Nahrung ausgelegt ist. Kommt jetzt also die gut gemeinte Ölportion an, steht längst nicht genügend Gallenflüssigkeit auf einmal zur Verfügung, um diese Fette zu emulgieren und zu verdauen. Und jetzt passieren beim Pferd mehrere unerfreuliche Dinge:

 

1. Das Öl überzieht den ganzen Nahrungsbrei mit einem feinen Fettfilm, der dazu führt, dass auch die anderen Verdauungsenzyme ihre Arbeit nicht mehr machen können: Stärke und Eiweiße können nicht ausreichend abgebaut und aufgenommen werden.

Statt dessen landet ein ordentlicher Teil der Kraftfutterration im Dickdarm, wo er die ganz falschen Mikroorganismen zum Wachsen bringt, z.B. Milchsäurebakterien, die dort nichts zu suchen haben. Dazu wirken unverdaute Fremdfette, wenn sie in den Dickdarm geraten, giftig auf die Darmflora. Diese kleinen Helfer, die üblicherweise das Heu verdauen, sterben also teilweise ab.

Die Futterration ist rein rechnerisch mit ganz viel Energie (Öl) angereichert worden. Im Pferd kommt davon aber viel weniger an, als wenn man kein Öl dazu gegeben hätte. Denn durch das Öl können jetzt weder die Stärke, noch die Eiweiße, noch die Cellulose ordentlich verdaut werden.

 

2. Das Pferd nimmt – und das ist eine Besonderheit gegenüber anderen Tierarten! – zu einem gewissen Teil unverdaute Fremdfette auf. Diese werden vorerst im Fettgewebe eingelagert, weil der Körper versucht, die Fremdfette erst mal so schnell wie möglich aus dem Blutstrom zu entfernen.

Diese Fremdfette sind für das Pferd biologisch nicht verwertbar, weil sie nicht effektiv gespalten werden können in die Fettsäuren, um dann daraus körpereigene, fettbasierte Moleküle aufzubauen. Also werden sie als unverwertbarer Abfall entsorgt und zwar vor allem über die Talgdrüsen in der Haut.

Das führt dazu, dass das Pferd stark glänzt – eben wie eine Speckschwarte! Weil die Fremdfette als Film die einzelnen Haare überziehen. Das hat nichts mit einem gesunden Fellzustand zu tun, sondern mit Abfallentsorgung über die Haut.

 

Man sieht also: die Anreicherung des Futters mit Öl ist nicht sinnvoll, sondern schadet dem Stoffwechsel mehr, als sie nützt. Daher sollte man hier mit besonderer Vorsicht herangehen.

wildsamenWertvolle Ölsäuren, die das Pferd durchaus im Winter gebrauchen kann, können zugefüttert werden in Form von ölhaltigen Samen: Sonnenblumenkerne, Hagebutten(kerne), Leinsamen, eine gelegentliche Walnuss oder auch die OKAPI Wildsamenmischung.

In Form von Samen kommen die Ölsäuren in einer leichter verdaulichen Form in den Darm und können so auch sinnvoll verwertete werden. Der Stoffwechsel baut daraus neue Zellmembranen, Steroidhormone und ähnlich wichtige körpereigene Moleküle.

Übrigens verwendet der Pferdestoffwechsel Fettsäuren (ebenso wie Eiweiße) nur im allerhöchsten Notfall als Energielieferant. Denn hierbei entsteht „schmutzige“ Energie, bei der jede Menge Ketonkörper als Abfall übrig bleiben, die mühsam entsorgt werden müssen.

Der Stoffwechsel des Pferdes ist ein Zucker-Verbraucher, wenn es um Energiegewinnung geht. Und dieser Zucker kommt üblicherweise als langsame Energie aus der Cellulose des Raufutters. Daher lieber mehr Heu als Öl!

Gerne unterstützen wir Sie hier mit einem für Ihr Pferd passenden Fütterungsplan und empfehlen auf Ihr Pferd abgestimmte, unterstützende Maßnahmen.

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Foto Pferd: www.JenaFoto24.de/pixelio.de

Diabetes bei Pferden – Was steckt dahinter?

Noch vor wenigen Jahren hieß es in der veterinärmedizinischen Literatur: „Diabetes ist beim Pferd unbekannt!“ – bis die ersten Pferde mit Diabetes auftauchten. Hier muss man allerdings deutlich unterscheiden zwischen der Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2.

Der Typ 1 (früher auch „juveniler Diabetes“ genannt) zeichnet sich aus durch eine Zerstörung der Insulin produzierenden Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse. Sind diese zerstört, wird kein oder nur zu wenig Insulin hergestellt. Die Folge davon ist, dass der Blutzucker nicht mehr ausreichend reguliert werden kann. Dieser Typ 1 Diabetes ist beim Hund oder bei der Katze bekannt, aber tatsächlich beim Pferd nicht zu finden.

Was aber in den letzten zehn Jahren gehäuft auftritt sind Pferde mit Diabetes Typ 2, der auch als Insulinresistenz bezeichnet wird. Lange Zeit wurde dieses Krankheitsbild sehr kontrovers diskutiert, bis es schließlich als Tatsache akzeptiert werden musste: Ja, Pferde können Diabetes haben, aber bisher sind nur Fälle von Typ 2 bekannt, also Insulinresistenz.

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Was heißt das?

Frisst das gesunde Pferd sein Futter, so steigt nach der Verdauung von Zucker, Stärke, Cellulose oder Pektin der Blutzuckerspiegel an. Der Unterschied zwischen diesen Nährstoffen liegt in der Geschwindigkeit, mit der der Spiegel ansteigt: bei Zucker und Stärke sehr schnell und steil, denn diese werden schon im Dünndarm aufgeschlossen.

Bei Cellulose und Pektinen dauert die Verdauung länger, denn sie findet mit Hilfe von Mikroorganismen im Dickdarm statt. Diese Zuckermoleküle kommen also eher langsam ins Blut. Steigt der Blutzuckerspiegel an, dann schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Dieses bindet an spezielle Rezeptoren der Leber- und Muskelzellen. Die Leberzellen nehmen daraufhin Zucker auf, wandeln es in die Speicherform Glycogen um und – wenn die Glycogenspeicher voll sind – auch in Fett, das dann im Fettgewebe eingelagert wird.

Die Muskelzellen nehmen ebenfalls Zucker aus dem Blut auf und wandeln ihn in Glycogen um. Im Gegensatz zur Leber stoppt hier aber die Aufnahme, sobald die Glycogenspeicher voll sind. Wird Zucker als Energielieferant verbraucht, z.B. durch körperliche Arbeit, so sinkt der Gehalt an Zucker und Glycogen im Muskel. Die Muskelzellen nehmen daraufhin noch weiter Zucker aus dem Blut, bis der Blutzuckerspiegel unter ein kritisches Niveau abgesunken ist.

Jetzt schüttet die Bauchspeicheldrüse Glucagon aus. Es bindet an Rezeptoren der Leber und diese wandelt Glycogen zurück um in Zucker und gibt diesen an den Blutstrom ab. So wird der Blutzuckerspiegel innerhalb enger Grenzen konstant gehalten.

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Beim artgerecht ernährten Pferd ist der Stoffwechsel im Wesentlichen auf die langsam verdaulichen Strukturkohlenhydrate wie Cellulose oder Hemicellulose ausgelegt, die entsprechend verzögert in das Blut eintreten. Zucker und Stärke spielen in der natürlichen Ernährung eine untergeordnete Rolle.

Das ändert sich jedoch drastisch mit der Ernährung durch den Menschen. Hier werden oft sehr große Mengen Kraftfutter gegeben, immer nach dem Motto „ich esse drei Mahlzeiten pro Tag, also braucht mein Pferd auch dreimal täglich die Krippe voll.“

Die meisten Mischfutter enthalten dabei auch noch thermisch aufgeschlossene Getreide, bei denen die komplexen Stärkemoleküle durch Hitzebehandlung schon zerstückelt sind, sodass die Zucker aus dieser Stärke noch schneller in das Blut gehen.

Auf solche schnellen und häufigen Blutzuckerschwankungen ist der Organismus Pferd jedoch nicht ausgelegt. Das Pferd benötigt normalerweise im Schnitt etwa sechs Stunden nach einer Zuckergabe (= Kraftfutter), um wieder auf seinen normalen Blutzuckerspiegel zurück zu kommen. Da ist schon längst die nächste Mahlzeit im Trog. Die Folge: Blutzucker und Insulinspiegel kommen gar nicht mehr in den Normalbereich zurück. Das führt langfristig dazu, dass die Rezeptoren der Muskel- und Leberzellen ihre Empfindlichkeit für Insulin zurück fahren –denn das ist ja ständig vorhanden. Eine Insulinresistenz ist die Folge.

Nun gibt es aber Pferde, die nie in ihrem Leben ein Müsli bekommen haben und trotzdem insulinresistent sind. Geht man in der Anamnese dieser Pferde zurück, so wurde in den meisten Fällen ein Selenmangel im Blutbild diagnostiziert. Daraufhin haben diese Pferde ein konzentriertes Selenpräparat erhalten, um den offensichtlichen Mangel auszugleichen.

Leider ist mittlerweile in Fachkreisen bekannt, dass die meisten Labore viel zu hohe Grenzwerte verwenden. Laut Studien sind untere Grenzwerte zwischen 28 und 40µg/l völlig normal, nicht 100µg/l, wie von den meisten Laboren verwendet.

Dazu kommt, dass ebenfalls bekannt ist, dass der Selen-Plasmawert, der im Blutbild bestimmt wird, keine Aussage über den Versorgungszustand im Pferd zulässt. Bei den meisten Blutwerten dient das Gewebe als Puffer, damit der Blutwert konstant gehalten werden kann. Sinkt z.B. der Calcium-Spiegel im Blut, wird Calcium aus dem Knochen entnommen, um den Blutwert zu normalisieren.

Das ist beim Selen genau umgekehrt: Benötigt das Gewebe Selen, wird es zuerst aus dem Blut entnommen. Füttert man jetzt Selen zu, werden erst alle Gewebe aufgefüllt (teilweise bis in den toxischen Bereich) und erst zum Schluss verändert sich der Plasmawert.

Daher ist es gefährlich, aufgrund eines – häufig sogar aufgrund falscher Grenzwerte fehldiagnostizierten – Selenmangels im Blutplasma ein Selenpräparat zuzufüttern. Denn wenn sich das Selen im Gewebe anreichert, greift es unter anderem in das Insulinsignal in der Zelle ein und stört die Verbindung zwischen Rezeptor und der Eintrittspforte für das Zuckermolekül in die Zelle. Auch hier entsteht das Symptombild einer Insulinresistenz.

Diese Diabetes Typ 2 aufgrund von Selen-Gabe über das physiologische Maß der natürlichen Ernährung hinaus ist beim Menschen zigfach untersucht und beschrieben worden. Hier wird mittlerweile deutlich vor der Einnahme von Selenpräparaten gewarnt. Leider hat sich das noch nicht bis in den Veterinärbereich herumgesprochen.

 

Die betroffenen Pferde müssen also wieder sensitiv werden für das Insulin, um ihren Stoffwechsel normalisieren zu können und weiter reichende Organschäden abzuwenden.

In der Therapie von Insulinresistenz haben sich verschiedene Mikronährstoffe bewährt, zum Beispiel bioverfügbares Chrom aus speziell dafür gezüchteten Chromhefen ebenso wie Grapefruitkernextrakt und bestimmte, organische Magnesium- und Kaliumverbindungen.

Aus der Naturheilkunde sind darüber hinaus einige pflanzliche Wirkstoffe bekannt, die bei Diabetes Typ 2 eine Besserung bringen, beispielsweise der in Südamerika sehr beliebte Mate.

pankrems_forteAus diesem Grund empfehlen wir für Pferde mit Insulinresistenz OKAPI PankrEMS forte, das speziell auf diese Nährstoffe setzt, um betroffene Pferde zu unterstützen, zurück in ihr Gleichgewicht zu kommen.

Zu bestellen bei www.OKAPI-online.de

Weitere Beratung zu Ihrem individuellen Pferd durch unser Team bei futterberatung@sanoanimal.de .

 

 

 

Foto Pferde: Carsten Przygoda und www.JenaFoto24.de/pixelio.de